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"Baseball und Softball in der Metropolregion Nürnberg."

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© 2018 Raiffeisen Wölfe

Baseball - Der etwas andere Sport

Nicht nur auf den ersten Blick unterscheidet sich Baseball von König Fußball, dem schnellen Basketball oder dem körperbetonten Handball. Lederfanghandschuhe oder Holzschläger sind sehr ungewöhnliche Sportgeräte. Baseball ist außerdem eine der wenigen Sportarten, in denen die verteidigende Mannschaft den Ball und damit die Spielgeschwindigkeit kontrolliert. Die Regeln erschließen sich meist auch noch nicht auf den zweiten Blick. Trotzdem oder gerade deshalb ist Baseball seit Jahrzehnten „the Great American Pastime“, also der größte Zeitvertreib der US-Amerikaner.

 

Dieser außergewöhnliche Sport verlangt zudem von seinen Sportlern außergewöhnliche Fähigkeiten: Den Ball als Pitcher über 28 Meter dem Catcher genau in den Handschuh werfen. Einen mit auf Profiniveau mit 160 km/h geworfenen Ball treffen. Die Flugbahn eines geschlagenen Balls so erfassen, dass er gefangen werden kann, bevor er auf dem Boden aufschlägt. Das sind Fähigkeiten, die jeder Baseballspieler im Lauf seiner Karriere erlernen wird. Besonders beim Baseball ist jedoch, dass sich jeder Spieler aufgrund seiner Talente auf bestimmte Positionen spezialisiert. Ein Spieler, der genau werfen kann, wird Pitcher. Andere Spieler können den Ball besonders weit schlagen. Andere schnell laufen. Dieser Mix aus Fähigkeiten einzelner Spieler und dem Teamplay machen den Sport so interessant.

Nicht nur körperlich verlangt Baseball den Sportlern einiges ab. Völlig zu Recht sagte der Hall-of-Fame-Catcher Yogi Berra, der in den 50er und 60er als Spieler bei den New York Yankees aktiv war: „Baseball is 90 percent mental and the other half is physical!“ In kaum einem anderen Sport wird man so mit seinem Scheitern konfrontiert wie beim Baseball. Ein Spieler, der in der Major League in den USA drei von zehn Bällen so trifft, dass es ein Hit wird, verdient einige Millionen Dollar im Jahr. Heißt im Umkehrschluss, dass selbst die besten Spieler mindestens sieben Mal aus zehn Versuchen scheitern werden. Da gilt es, schnell zu lernen, die Krone bzw. den Helm zu richten und beim nächsten Versuch erfolgreicher zu sein. Verzagen hilft da nicht, weil oftmals selbst ein super geschlagener Ball von einem tollen Defensive Play zunichtegemacht werden kann.

 

Wenn dann der Ball allerdings so getroffen wird, dass er in einem hohen Bogen aus dem Stadion fliegt, ein Ball im Hechtsprung gefangen werden kann oder als Mannschaft ein knapper Sieg gefeiert werden kann, gibt es kein besseres Gefühl und keinen anderen Ort, an den man in dem Moment hinwill.

 

All das lässt sich mit den Raiffeisen Wölfen erleben. Als Zuschauer, als Nachwuchsspieler, als Quereinsteiger oder als Spieler der ersten Mannschaft. Und was alle Wölfe verbindet, ist die Leidenschaft, mit der sie den exotischen Baseballsport betreiben. Diese Leidenschaft schweißt zusammen. Folglich wird großer Wert auf das Miteinander auf und um den Baseballplatz gelegt, sei es beim Grillen nach einem Spiel, beim Kirchweih-Umzug oder auf der Weihnachtsfeier. Und nach einer tollen gemeinsamen Aktion geht jeder als Gewinner nach Hause.

von JONAS BUCHHOLZ